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Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck

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Inhalt: Leuchtturm Holnis

LT_Holnis

LT_Kiel Bildergalerie Leuchtturm Holnis

Geographische Lage
WGS 84 Koordinaten:
54°51.706' nördliche Breite
09°34.410' östliche Länge
Bauzeit:
Alter Turm 1896
Neuer Turm 1964/1967
Baumaterial: Stahlbeton mit weißen und roten Hartfaserplatten verkleidet
Turmhöhe: 26,8 m
Lichtpunkthöhe: 31,9 m

Allgemeines:

Der Leuchtturm Holnis bezeichnet für die Schifffahrt als Leit-, Quermarken- und Orientierungsfeuer den Weg in der Flensburger Förde.

Beschreibung:

Eine Betonplatte von 8 m Durchmesser und einer Stärke von 1 m wurde als Flachgründung in den festen eiszeitlichen Moränensand gebaut. Auf diesem Fundament wuchs der Turm Stück für Stück in Gleitbauweise aus Stahlbeton empor und wurde mit weißen und roten Fliesen verkleidet. Aufgrund bautechnischer Notwendigkeit wurden die Fliesen durch wetterfeste Hartfaserplatten ersetzt.

Die Notstromanlage und Überwachungsanlagen waren in einem daneben aus Rotklinker gemauerten Maschinenhaus untergebracht. Am 10. Mai 1967 übernahm der neue Leuchtturm seine Aufgaben. Den alten, gelben Turm zertrümmerte 1980 die Abrissbirne.

Das Leuchtfeuer ist automatisiert und wird von der Verkehrszentrale in Travemünde fernüberwacht. In Verbindung mit einer Gürtelleuchte und einer Halogenlampe von 1000 W, 230 V erreicht das getaktete Feuer — Kennung EH–GS = 3 + (3)—s eine Tragweite von 7,5 sm bei dem weißen Licht.