Inhalt: Leuchtturm Falshöft
| Geographische Lage WGS 84 Koordinaten: |
54°46.025' nördliche Breite 09°57.903' östliche Länge |
| Bauzeit | 1910 |
| Baumaterial | Gußeisen |
| Turmhöhe | 24,4 m |
| Lichtpunkthöhe | 25,0 m |
Allgemeines:
Der Leuchtturm ist einer von mehreren in Serie gebauten gußeisernen Leuchttürmen in Deutschland. Er bezeichnete als Orientierungsfeuer die Zufahrt in die Flensburger Förde und mit roten Warnsektoren die Untiefen Bredgrund und Kalkgrund.
Am 01.03.2002 wurde der Betrieb vom Wasser- und Schifffahrtsamt Lübeck eingestellt. Als
markantes Seezeichen bleibt am Tage der weiße Turm mit rotem Band weiter sichtbar.
Das Löschen des Leuchtfeuers Falshöft erfolgte im Einvernehmen mit der Dänischen Verwaltung.
Die Maßnahme wurde notwendig, da die Funkfrequenzen der Richtfunkverbindung von Falshöft nach Kappeln
zum Überwachen des Leuchtfeuers ausliefen und somit die gesamte Überwachungstechnik hätte erneuert werden müssen.
Da Quermarkenfeuer immer weiter an Bedeutung verloren haben, entschied die Wasser- und
Schifffahrtsverwaltung, keine weiteren Umrüst- und Unterhaltungsarbeiten im Leuchtfeuer Falshöft vorzunehmen.
Der Leuchtturm wurde von der Gemeinde Pommerby gekauft. Er kann besichtigt und für Trauungen genutzt werden.
Beschreibung:
Sich nach oben verjüngender runder Turm aus Gußeisen-Elementen, die beim Bau vor Ort verschraubt worden sind.
Die Gründung besteht aus einem gemauerten Sockel. Der Turm hat 2 Galerien. Die Laterne ist rot gestrichen;
unterhalb der Galerien ist der Anstrich weiß mit einem roten Band.
Bis 1963 hatte der Turm einen grauen Anstrich; in dem Jahr wurde jedoch nicht nur das Bauwerk grundinstandgesetzt,
sondern es erfolgte auch die Umstellung der Lichtquelle von hängendem Propanglühlicht auf elektrischen Betrieb.
Das Baujahr der Optik, einer zweiteiligen Gürtellinse (Brennweite a = 900 mm , b = 700 mm ) wird ebenfalls mit 1910 angegeben.