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Inhalt: Leuchtturm Eckernförde

LT_Eckernförde

Leuchtturm_Eckernförde Bildergalerie Leuchtturm Eckernförde

Geographische Lage
WGS 84 Koordinaten:
54°27.575' nördliche Breite
09°50.567' östliche Länge
Bauzeit: 1986
Baumaterial: Beton
Turmhöhe: 26,9 m
Lichtpunkthöhe: 36,0 m

Allgemeines:

In der Eckernförder Bucht wurde zur Bezeichnung des Warngebietes Eckernförde sowie der Untiefen Mittelgrund und Stoller Grund das Leitfeuer Eckernförde erforderlich. Die Kennzeichnung der Zufahrt zum Hafen Eckernförde erfolgt über das Leitfeuer Eckernförde Hafen.

Der alte Leuchtturm wurde 1907 im Süden der Stadt Eckernförde am Klintbarg erbaut. Der Leuchtturm ist ein typisches Beispiel für ein Wärterhaus mit aufgesetzter Leuchtfeuerkammer. Sein Leitsektor zeigte den Weg durch die Förde, ein Warnsektor markierte ein militärisches Sperrgebiet. Zur optimalen Erfüllung der Aufgabe, hätte der Leuchtturm etwas weiter nördlich stehen müssen. Im Zuge der Automatisierung der Leuchttürme wurde ein neuer vollautomatisierter Leuchtturm an der heutigen Position errichtet.

Beschreibung des neuen Leuchtturmes:

Viereckiger, weißer Betonturm mit Plattform. Im unterem Teil des Turmes befinden sich die Technikräume. Als Lichtquelle dient eine Xenon- Hochdrucklampe XB0 2000 Watt in Verbindung mit einer Gürtellinse, mit der eine Betriebslichtstärke von 212000 cd erzeugt wird. Hiermit wird eine Tragweite bei Nacht von 21,6 sm erreicht. Die Kennungen des Leitfeuers Ubr. w/r/gn ( 1 ) + 3 s und des Warnfeuers Blz 1 + ( 2 ) + 1 + ( 5 ) s im Sektor 237 – 268 Grad werden über jeweils getrennte Otterblenden erzeugt. Im Sektor 237 – 180 Grad wird ein lichtschwächeres Festfeuer gezeigt. Die Fernüberwachung des Leitfeuers Eckernförde mit dem Hafenfeuer Eckernförde erfolgt durch die ständig besetzte Verkehrszentrale in Travemünde. Statt einer separaten Notstromanlage wurde im Schalthaus Eckernförde eine 2. Netzeinspeisung installiert.